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Marktplatz: 5 Tipps für das Onboarding Ihrer Händler

22 März 2022

Business insight

Keine Händler, keine Produkte. Keine Produkte, kein Angebot. Kein Angebot, kein Marktplatz. Der Erfolg eines Marktplatzes beruht weitgehend auf dem Onboarding qualitativ hochwertiger Händler. Als Marktplatzbetreiber sollten Sie also alles dafür tun, dass Händler schnell auf Ihrer Plattform loslegen können, sodass diese ein optimales Erlebnis haben und schnell Verkäufe erzielen. Hier sind 5 Tipps für ein erfolgreiches Onboarding.

Warum ist das Onboarding neuer Händler für einen Marktplatz so wichtig?

Onboarding bezeichnet den Integrationsprozess neuer Händler, durch den diese die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, um effiziente und selbstständige Mitglieder zu werden. Ein erfolgreiches Onboarding sollte es den neuen Rekruten ermöglichen, die Funktionsweise und Kultur Ihrer Plattform zu verstehen, damit die Händler sich dieses Tool aneignen können und bei der Steigerung der Verkaufszahlen eine bedeutende Rolle übernehmen können.

 

1.      Die Vorteile Ihrer Plattform hervorheben und den Händlern ein herausragendes Erlebnis bieten

 

Je nach gewähltem Zahlungsdienstleister (PSP) ist es möglich, dass Sie einem Händler ein besonderes Erlebnis bieten können, das gegenüber anderen Marktplätzen gewisse Vorteile hat. Wenn Sie beispielsweise auf Lemonway setzen, können Sie zwei Funktionen hervorheben, die neue Verkäufer überzeugen werden:

 

  • Faster Money-Out. Mit dieser Funktion bieten Sie Ihren Verkäufern die Möglichkeit, die Früchte ihrer Verkäufe sofort einzustreichen, wenn die Banken der Verkäufer dazu berechtigt sind, ansonsten aber am Folgetag der Transaktion. Durch dieses Angebot kommen Überweisungen in der Regel 24 bis 48 Stunden früher auf dem Empfängerkonto an.
  • Spezifische Referenz. Wenn ein Händler einen Marktplatz integriert, stützt er sich auf dessen PSP, der Tools zur Überwachung von Zahlungsströmen bietet und die Herkunft einer Zahlung leicht identifiziert. Lemonway bietet dafür eine spezifische Referenz, die die Rückbuchungsrate erheblich reduziert.

 

2. Seinen Händlern klar die KYC-Regeln erklären

Bevor ein neuer Händler auf Ihrer Plattform verkaufen darf, muss er einen KYB-Prozess (Know Your Business) durchlaufen. Bei diesem von der BaFin eingeführten und verpflichtenden Verfahren wird die Identität des Verkäufers überprüft, um so jegliches Risiko von Identitätsdiebstahl, Steuerbetrug, aber auch Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gemäß der AML-CFT zu verhindern. Wenn Sie sich dafür entschieden haben, die Zahlungsdienstleistungen an einen PSP, einen Zahlungsdienstleister, auszulagern, obliegt ihm diese Aufgabe.

Um ein zeitraubendes Hin und Her zwischen den neuen Händlern, dem PSP und Ihnen zu vermeiden, ist es ratsam, die KYC-Regeln des PSP zu verstehen, um diese so klar wie möglich bei den Händlern umzusetzen. Das UX-Design der Onboarding-Oberfläche ist somit entscheidend für das erfolgreiche Hochladen der für den KYB-Prozess notwendigen Dokumente. Lemonway ist sich bewusst, dass dieser technische und regulatorische Schritt schwer zu verstehen ist und bietet seinen Kunden Unterstützung durch die eigenen Teams beim Verständnis des Verfahrens und der Tools.

Siehe auch: Wie schafft man den KYC-Prozess beim ersten Mal?

 

3. Die Vertragsabwicklung mit den Händlern durch die elektronische Signatur automatisieren

Da Ihre Kunden immer anspruchsvoller werden, ist es notwendig, diesen ein reibungsloses und intuitives digitales Erlebnis zu bieten. Eine bewährte Praxis besteht darin, die Verfahren zur Vertragsabwicklung mit den Händlern durch die elektronische Signatur zu automatisieren, direkt nachdem der PSP den KYB-Prozess validiert hat. So sorgen Sie für ein flüssig ablaufendes Verfahren und verlieren möglichst keine Händler in diesem Prozess.

Darüber hinaus hat Lemonway für physische Personen einen KYC-Verifizierungsprozess in Echtzeit entwickelt, der mit einem Echtzeit-Aktivierungsprozess des Zahlungskontos verknüpft ist, um Ihre internen Prozesse und die Kommunikation mit Ihren Nutzern zu erleichtern.

 

  1. Jeden Händler fortbilden und begleiten

    Als Betreiber des Marktplatzes stellen Sie sicher, dass die Verkäufer über alle Tools verfügen und die notwendige Schulung erhalten, damit diese selbstständig und unabhängig auf Ihrer Plattform agieren können. FAQ, Tutorials, How-tos, technische Dokumentation, praktische Anleitungen und direkter Austausch … Sie bieten echte Unterstützung während der Startphase, also in den ersten Wochen der Integration. Ziel ist es, dass Ihre Händler alle Feinheiten des Verkäufer-Back-Offices beherrschen, von der Katalogverwaltung bis zur Auftragsverfolgung.

Wenn möglich, bieten Sie Unterstützung in Form einer Project-Timeline. Diese Art von Visualisierung ist nicht nur professionell, sondern hilft den Händlern auch beim Onboarding Ihres Marktplatzes und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es von Erfolg gekrönt ist.

  1. Händler an sich binden

    Ihre Arbeit hört nicht bei der Validierung des Kundenkatalogs auf. Sobald das Onboarding erfolgreich abgeschlossen ist, gilt es, die Händler an sich zu binden, indem Sie Ihnen helfen, ihre Leistungen zu verbessern. Diese Empfehlungen können sich beispielsweise auf die Hervorhebung von Produkten oder Tipps zur Verbesserung von Produktdatenblättern beziehen. Als Marktplatzbetreiber müssen Sie Ihre Verkäufer im Auge behalten, um Händler, die Schwierigkeiten haben oder sich nicht an die Regeln halten, zu erkennen. Anzahl der Transaktionen, Reklamationen, Störungsraten, Reaktionszeiten … Um Ihre Verkäufer effizient zu steuern, verfügen Sie über zahlreiche KPIs.

Der beste Weg Ihre Händler an Sie zu binden, ist es, ihnen ein erfolgreiches Geschäft zu bieten, also eine Win-Win-Logik. Denken Sie also daran, Ihren Marktplatz mit Leben zu füllen und regelmäßig Aktionen anzubieten, die Traffic und Umsatz für Ihre Händler generieren.